Geschichte der SG-Brittnau

 

 

Am 28. Mai 1882 wurde der Schiessverein Brittnau gegründet.

 

Geschossen wurde bei der heutigen Storchenkolonie  im Graben, Richtung Altweg, auf 300 und 400 m.

 

1909 wurde ein Scheibenstand mit 6 Zugscheiben gebaut.

 

1921 wurde ein Schützenhaus gebaut und die Anlage auf 8 Zugscheiben erweitert.

 

1922 wurde als Untersektion die Freischützen Brittnau gegründet, die neben dem Bundesprogramm auch das freiwillige Schiesswesen ausbauten.

 

1937 wurden die beiden Brittnauer Dorfvereine wiedervereinigt.

 

Am 9. Februar 1944 wurde der Verein in Schützengesellschaft Brittnau umgetauft.

 

Da die Schiessanlage im Graben wegen Einsturzgefahr des Scheibenstandes durch den Eidgenössischen Schiessoffizier geschlossen wurde, wurde in der Grütmatt die neue Schiessanlage gebaut.

Die Baukosten beliefen sich auf Fr. 89'475.60, wovon von der Schützengesellschaft Fr. 39'474.60 übernommen werden mussten. Dazu leisteten 167 Mitglieder der Schützengesellschaft eine Fronarbeit von Total 3'472 Stunden.

 

Der erste Spatenstich fand am 30. September 1950 statt, der Schiessbetrieb konnte im August 1951 aufgenommen werden.

 

Ausserordentliche Schiessanlässe, die in der Grütmatt durchgeführt wurden:

 

·     Bezirksschützenfest

24. / 25. / 26. Juni + 1. / 2. / 3. / 4. Juli 1955

 

·     Jubiläumsschiessen 75 Jahre Schützengesellschaft Brittnau

11. / 12. Mai 1957

 

·     Wiggertaler Landesschiessen in Langnau (Aussenstand)

13. - 15. + 19. - 21. August 1966

 

·     Fahnenweihschiessen

10. / 11. Juni 1967

 

·     Aargauer Kantonales Schützenfest in Zofingen (Aussenstand)

18. / 19. / 20. / 21. + 25. / 26. / 27. August 1978

 

·     Luzerner Kantonales Schützenfest in Reiden (Aussenstand)

5. / 6. + 12. / 13. Juli 1980

 

·     Jubiläumsschiessen 100 Jahre Schützengesellschaft Brittnau

29. August + 4. / 5. September 1982

 

·     Wiggertaler Landesschiessen in Langnau (Aussenstand)

12. - 15. + 18. - 20. August 1989

 

        

Um die Auflagen der Schiessanlagenverordnung zu erfüllen, wird die Schiessanlage Grütmatt zur Zeit umgebaut.

 

Statt der handgezeigten Scheiben werden ab Frühjahr 2002 für die 300 m Gewehrschützen 12 elektronische Scheiben zur Verfügung stehen.

Neu werden aber auch 6 elektronische Scheiben 50 m und 5 elektronische Scheiben 25 m für Kleinkaliber- und Pistolenschützen vorhanden sein.

 

Zu den Schützen der Schützengesellschaft Brittnau werden neu auch die Kameraden des Schiessverein Mättenwil und der Schützengesellschaft Strengelbach stossen, dazu noch die Pistolensektion Strengelbach.

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Die SG-Brittnau bedankt sich bei Heinz Feldmann für den obigen Text.